Zucchini

Cucurbita pepo pepo

                       

Dieses „neumodische“ Gemüse gibt es noch nicht so lange in unseren Gärten. Nichtsdestotrotz  ist es jetzt in aller Munde und wird für viele leckere Gerichte verwendet.

 

Verwendung:

SPEISEN

Am bekanntesten ist wohl die Zucchinicremesuppe.

Als Hauptspeise fülle ich sie mit Faschiertem oder backe sie paniert in Fett aus.

Im Rohr kann man sie überbacken, oder am Rost grillen.

Kleinere Zucchini kann man fein geschnitten als Salat verwenden oder zu gemischten Salaten geben.

Als Beilage kann man sie gerieben zur Kartoffelpuffermasse geben oder Gemüse daraus bereiten – Rezept siehe unter Kürbis-

Sehr beliebt ist Zucchini-Kuchen – Rezept siehe unten.

Sogar die Blüten werden verwendet und zwar in Palatschinkenteig gebacken  oder gefüllt mit Faschiertem. 

 

GETRÄNKE

Etwas davon kann man in Smoothies geben, damit diese sämiger werden. 

 

HALTBAR MACHEN

Die Zucchinis eignen sich gut zum Einfrieren. Entweder fein gehobelt für Suppen, in Scheiben zum Ausbacken oder klein gewürfelt für das Pastagericht meiner Tochter – siehe unten.

In Essig kann man sie einlegen.

In Scheiben geschnitten kann man sie am Dörr-Apparat trocknen und gesalzen als Snack beim Fernsehen knabbern.

Chutney, Pesto und Relish kann man damit machen. 

 

GESCHENKIDEE

Da die Zucchinistauden überreich tragen, können Sie sich mit frischem Gemüse beliebt machen.

Außerdem können Sie die Chips, Chutney, Pesto und Relish herschenken. 

 

TIERE

Da die Früchte, wenn man sie laufend erntet, den ganzen Sommer über fleißig nachwachsen, fallen auch für  die Hühner Exemplare an. Ich schneide sie längs auseinander, damit die Tiere leichter an den Inhalt kommen. 

 

Vermehrung:

Man kann sie durch Samen vermehren, indem man die Kerne einer sehr reifen Frucht  herausschält und trocknet. Doch kann es sein, dass sie sich mit Kürbissen verkreuzen  und bitter schmecken.

 

Pflegeaufwand:

Wenn die Pflanze einmal eingesetzt ist, wächst sie von alleine zu einer stattlichen Größe heran – sie braucht also rundum viel Platz, etwa 1,5 x 1,5 m. Da sie schnell wächst, braucht sie auch viel Dünger – bei uns kriegt sie im Frühjahr ein Mal eine Gabe Kompost und wird dann mit Brennnesseljauche gegossen. Wenn Sie einen ruhenden Komposthaufen haben, können Sie eine Pflanze auch dort hin setzen.

Das Ernten darf man nicht vergessen, sonst werden die Früchte unendlich groß und es wachsen keine Neuen nach.

 

Überwinterung:

Die Pflanzen vertragen keinen Frost, aber meist sind sie eh schon vorher hinüber. Die Zucchinis können Sie allerdings kühl einige Wochen lagern.

 

Vorteile:

Macht wirklich wenig Arbeit und es kommt wegen der großen Blätter auch nicht viel Unkraut auf.

 

Nachteile:

Die Pflanzen bekommen später im Jahr gerne Mehltau.

 

Rezepte:

Zucchinipfanne:
Dazu koche ich pro Person 2- 3 mittlere Kartoffeln weich. In der Zwischenzeit schneide ich Zucchini mit der Schale in ca. 1 cm breite Scheiben, ebenso  Wurst nach Wahl und dann auch noch die Kartoffeln. Das Ganze kommt lagenweise in eine gefettete Bratpfanne.  Obenauf kommt die verquirlte Masse aus 3 Eiern, einigen Löffeln Rahm, 10 dag Gouda und Salz. Dann wird alles überbacken, bis der Guss eine schöne goldbraune Farbe hat. Dazu gibt es Salat nach Geschmack und Vorhandensein.

 

Zucchinikuchen:
Zutaten: 4 ganze Eier, 1 ½ Becher Kristallzucker, 1 Becher Öl, 1 Becher geriebene Haselnüsse, 3 Becher Mehl, 3 Becher Zucchini grob berieben, 1 P. Vanillezucker, etwas Salz und Zimt und 1 P. Backpulver.

Die Eier werden mit dem Zucker schaumig geschlagen, dann mischt man mit dem Schneebesen die Zutaten der Reihe nach unter und bäckt die Masse im Backrohr. Man kann den Kuchen mit Marmelade füllen, zuckern oder mit Schokolade glasieren, ganz nach Lust und Laune.

 

Nudeln mit Zucchini:
Nudeln nach Geschmack – Spaghetti, Makkaroni oder Spiralen – werden gekocht. In der Zwischenzeit schneidet man eine Zwiebel klein und röstet sie an. Ebenso schneidet man Zucchini in kleine Würfel und lässt sie etwas mitbraten. Dann gießt man Crème fraiche darüber und vermischt das Ganze. In der Zwischenzeit sind die Nudeln weich. Man seiht sie ab und gibt die Soße darüber. Man würzt mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Kräutern. 

Ich  friere  Zucchiniwürfel für dieses Gericht auch für den Winter ein und gebe sie unaufgetaut in die Pfanne.

 

Gefüllte Zucchini:
Zutaten:1 gr. Zucchini, 300 g Faschiertes 1 Ei, Salz, Pfeffer, 1 Zwiebel, 1 Zehe Knoblauch, Semmelbrösel – etwas Gouda

Die Zucchini wird in zwei Hälften geteilt und ein Teil des Fruchtfleisches mit einem Löffel entfernt. Die Zwiebel wir fein gehackt und angeröstet. Das Faschiert kommt dazu und wird noch ein wenig mitgeröstet. Dann gibt man das Ei, Salz, Pfeffer und den zerdrückten Knoblauch dazu. Wenn die Masse zu weich ist, gibt man Semmelbrösel dazu. Dann füllt man die Zucchinis damit – die Fülle kann ruhig oben drüberstehen. Wer will kann geraspelten Käse darüber streuen.

In die Pfanne kommt etwas Fett oder Wasser, damit sich nichts anbrennt – die Zucchini werden im Rohr gebacken.