Zitronengeranie

Pelargonium graveolens

 

Vor zwei Jahren bewunderte ich bei Bekannten eine große Zitronengeranie im Kübel  und bekam einen Steckling geschenkt, der sich gleich gut entwickelt hat. Mittlerweile habe ich schon eine Ablegerpflanze für unsere Tochter gemacht. Die Blüten sind zwar ein wenig unscheinbar, dafür ist aber der Geruch und Geschmack der Blätter umso besser. 

 

Verwendung:

SPEISEN

Die Blätter gebe ich fein gehackt zu verschiedenen Speisen, sowohl zu Süßspeisen als auch zu Fleisch, Fisch und Geflügel.

Zum Apfelkompott gebe ich einige Blätter als Zitronenersatz.

Fein geschnitten gebe ich die Blätter in Aufstriche.

Etwas gröber gehackt kommen die Blätter mit anderen Kräutern in grüne Salate.

 

GETRÄNKE

Ich verwende die Blätter frisch mit anderen Kräutern zur Bereitung von Tee.

Bowlen verleihen die Blätter einen erfrischenden Geschmack.

In einen Smothie passen die Blätter gut.

 

HALTBAR MACHEN

Konservieren ist eigentlich nicht notwendig, da die Pflanze bei guter Pflege und gutem Standort das ganze Jahr über grün ist.

Man kann sie aber schon einfrieren und bei Bedarf einzeln entnehmen.

Zur Herstellung von Kräuteressig oder –öl kann man sie verwenden.

Zum Aromatisieren von Marmeladen wird es gerne verwendet.

 

KOSMETIK

Das Badewasser kann man mit einem Aufguss davon aromatisieren.

 

GESCHENKIDEE

Ein Ableger von Ihrer Pflanze,

Kräuteressig oder –öl.

 

Vermehrung:

Die Vermehrung geht ganz einfach mit Stecklingen, wie bei normalen Geranien. Wenn man will, kann man ein Bewurzelungspulver verwenden und die Pflanzen mit einer Folie oder einer abgeschnittenen Plastikflasche abdecken, bis sie bewurzelt ist.

 

Pflegeaufwand:

Im Sommer steht die Pflanze in meiner Topfkräuterecke zusammen mit Basilikum und Lorbeer, wo sie mit den anderen Pflanzen mit gegossen wird.

 

Überwinterung:

Im Winter steht der Topf im Wintergarten an einer hellen Stelle, also bei etwa 10°, man kann sie aber auch im Zimmer überwintern.

 

Vorteile:

Man hat immer eine Pflanze mit Zitronenaroma zum Würzen zur Hand.

 

Nachteile:

Die Stöcke müssen im Winter ins Haus.