Stockrose

Alcea rosea

                       

Irgendwann entdeckte ich meine Liebe zu Stockrosen – und zwar war das im Museumsdorf in Niedersulz in Niederösterreich. Von Gartenfreunden erbettelte ich mir dann einige Samen und jetzt habe ich es einfach: Jedes Jahr gehen wieder irgendwo neue Pflänzchen auf und es wird dann eine Überraschung, welche Farben die Pflanzen haben, da durch Kreuzungen immer wieder neue Arten entsehen. Sie wachsen sogar an der trockensten Stelle unseres Gartens, unter dem Dachvorsprung.

 

Verwendung:

GETRÄNKE

Die getrockneten Blütenblätter werden für Tees verwendet. 

 

HALTBAR MACHEN

Da die Pflanzen, die zu den Malvengewächsen gehören, üppig blühen, stört es nicht, wenn ich einen Teil der Blütenblätter pflücke und trockne. Ich mache das im Elektroherd bei mäßiger Hitze (ca. 50 Grad), denn das Trocknen an der Luft dauert sehr lange, da die Blätter sehr fleischig sind und gerne zusammenkleben.. Diese Blätter verwende ich dann zum Mischen von Kräutertees. 

 

DEKORATION

Gefüllte Blüten machen sich gut als schwimmende Dekoration am Tisch.

Die einzelnen Blütenblätter kann man gut zum Dekorieren von Salaten verwenden. 

 

KOSMETIK

Die getrockneten Blütenblätter kann man als beruhigenden Badezusatz verwenden. 

 

GESCHENKIDEE

Stockrosentee oder gemischte Kräutertee hübsch verpackt  oder ein Badezusatz bieten sich hier an. 

 

GESUNDHEIT

In der Naturheilkunde werden die getrockneten Blätter innerlich gegen Bronchitis

und äußerlich gegen Entzündungen angewandt. 

 

HOLZ

Da die abgeschnittenen Stämme ziemlich dick sind, kann man sie in die Totholzhecke geben. 

 

Vermehrung:

Ich sammle im Herbst die Samen und säe sie gleich in Töpfe, denn in der Natur fallen sie auch gleich auf den Boden und wachsen.

Noch lieber warte ich aber auf Sämlinge, die ich in der Nähe der Pflanzen finde.

 

Pflegeaufwand:

Die an und für sich zweijährigen Stauden kommen oft von alleine wieder. Ich habe welche, die fünf Jahre alt sind. Vielleicht liegt das daran, weil ich die verblühten Triebe beizeiten abschneide, damit sich nicht zu viele Samen entwickeln können, die die Pflanzen schwächen.

Wie gesagt, wachsen sie auch an sehr trockenen Standorten.

Sie wollen gerne an einem luftigen Platz stehen, damit sich der Malvenrost nicht ausbreiten kann. Diese roten Punkte auf den Blättern sehen nicht schön aus. Ich behandle befallene Pflanzen aber nicht dagegen.

 

Überwinterung:

Die Blätter erfrieren über den Winter. Ob eine Pflanze, die schon geblüht hat, nochmals antreibt, sieht man im Frühjahr.

 

Vorteile:

Außer dem Weggeben der erfrorenen Blätter im Frühjahr und dem Zurückschneiden im Herbst – und dem Blütenernten sofern man will – hat man keine Arbeit

 

Nachteile:

Die Pflanze wird gerne vom Malvenrost befallen. Wenn dann eine solche Pflanze eingeht, weiß ich,  dass ihr der Standort nicht zugesagt hat.