Senfkresse

Lepidium latifolium

                       

Die Senfkresse gehört auch zu den bei mir so beliebten Pflanzen, die jedes Jahr wieder kommen und die man nicht jedes Jahr neu säen oder setzen muss. Einmal im Kräuterbeet eingesetzt, treibt sie jedes Jahr aus und bildet etliche Ausläufer, die man nach Belieben stehen lassen, weiterschenken und weghacken kann.

 

Verwendung:

SPEISEN

Die Senfkresse erinnert mit ihrem Geschmack eher an Kren als an Kresse und ich lege junge, fein geschnittene Blätter gerne aufs Butterbrot.

In verschiedene Salate passt sie gut, besonders in den Kartoffelsalat, ebenso in Topfenaufstriche und Kräuterbutter.

Man kann die älteren Blätter auch wie Gemüse blanchieren  und als Beilage verwenden.

Die Wurzeln kann man ebenfalls als Gemüse kochen.

Zusammen mit anderen Kräutern mache ich eine Kräutercremesuppe daraus. 

 

HALTBAR MACHEN

In Kräuteressig und –öl kann man sie mit anderen Kräutern geben.

Fein geschnitten kann man die Blätter einfrieren um sie im Winter unaufgetaut in Speisen zu mischen.

Die Blätter kann man zu Pesto verarbeiten. 

 

GESCHENKIDEE

Dafür eignen sich Kräuteressig oder –öl und das Pesto.

Da die Pflanze viele Ausläufer bildet, können Sie auch eingetopfte Jungpflanzen dieses eher seltenen Kräutleins weiter geben. 

 

Vermehrung:

Die Pflanze vermehrt sich automatisch durch Ausläufer.

 

Pflegeaufwand:

Während des Jahres entferne ich einige Male Triebe, die mir zu viel sind und im Herbst schneide ich die Kresse zurück.

 

Vorteile:

Man muss nicht jedes Mal Kren ausgraben, wenn man Krengeschmack in einer Speise haben will.

 

Nachteile:

Die Ausläufer könnten eventuell zum Problem werden.

Die Schnecken finden auch Gefallen an der Pflanze.

 

Rezept:

Den Krenaufstrich mache ich oft der Einfachheit halber mit den Blättern der Senfkresse (siehe unter „Kren“).