Rosmarin

Rosmarinus officinalis

                       

Rosmarin gehört zu den Kräutern, die ich weniger oft verwende, aber da ich gerne allerlei verschiedene Kübelpflanzen kultiviere, habe ich heuer wieder Rosmarin gesät, nachdem mir meine Staude vor ein paar Jahren eingegangen ist.

 

Verwendung:

SPEISEN

Die Blätter kann man frisch oder getrocknet für verschiedene Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte verwenden. Sie passen vor allem zu südländischen Speisen.

Besonders gut passen sie zu Bratkartoffeln.

Vielen Grillgerichten gibt der Rosmarin einen besonderen Geschmack. Ein Zweig davon auf der Grillkohle verbreitet einen appetitanregenden Duft.

In die Kräuterbutter kann man ein wenig davon geben. 

 

HALTBAR MACHEN

Die feinen Blättchen lassen sich gut trocknen.

Er gehört zur Kräutermischung „Herbes de Provence“.

Die Blätter kann man zusammen mit anderen Kräutern als Kräuteressig oder –öl haltbar machen.

In Marmeladen kann man einige Blättchen geben, wenn man den Geschmack mag.

Frisch oder getrocknet  passt er gut in  ein selbst hergestelltes Kräutersalz.

Mit grobem Meersalz und den Blättchen stellt man Badesalz her. 

 

GESUNDHEIT

Das Badesalz wirkt anregend und aufmunternd, es hebt niedrigen Blutdruck. Man sollte es daher nicht vor dem Schlafen gehen anwenden. 

 

GESCHENKIDEE

"Herbes de Provence“, das getrocknete Kraut, Kräuteressig- oder öl, Badesalz 

 

SONSTIGES

In manchen Gegenden nimmt man Zweige vom Rosmarin bei Begräbnissen, um diese ins Grab zu werfen. 

 

Vermehrung:

Er lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren.

 

Pflegeaufwand:

Ich lasse ihn den Sommer über im Topf.

 

Überwinterung:

Der Rosmarin ist nur bedingt winterhart. Ich gehe daher keine Experimente ein und stelle ihn in den Wintergarten.

 

Vorteile:

Man hat das Gewürz jederzeit frisch zur Hand, da man ihn auch im Winter beernten kann.

 

Nachteile:

Man muss ihn wie alle Kübelpflanzen hinein- und hinausräumen.

 

Rezepte:

Rosmarin-Kartoffeln
Zutaten: Kartoffeln nach Bedarf, Rosmarinzweig, Salz, Pfeffer, Olivenöl

Die Kartoffeln werden gekocht, geschält und in Stücke geschnitten. Die Rosmarinblättchen werden abgestreift und etwas zerschnitten. Beides zusammen wird in Olivenöl angebraten, bis die Kartoffeln Krusten bilden. Mit Salz und Pfeffer wird gewürzt. Diese Beilage passt gut zu mediterranen Gerichten und zu Geflügel.

 

Rosmarin-Spieße
Der Geschmack von Rosmarin passt gut zu Gegrilltem. Das kann man folgendermaßen anwenden: Vom Strauch schneidet man nicht zu dünne Zweige ab und streift die Nadeln bis auf einige an der Spitze ab (diese kann man entweder zum Trocknen verwenden oder eine Grillmarinade damit anrühren).  Fleisch und Gemüse wird  wie gewohnt auf die Rosmarinzweige gespießt und so gegrillt.