Ringelblume

Calendula officinalis

 

Die Ringelblume gehört zu den ganz robusten einjährigen Blumen. Wenn man sie einmal im Garten hat, gehen sie an verschiedenen Stellen von alleine wieder auf.  Wo ich sie gebrauchen kann, lasse ich sie stehen, ansonsten hacke ich sie einfach um oder setze sie wo anders hin.

 

Verwendung:

SPEISEN

Kräuterbutter oder Topfenaufstriche kann man mit den Blütenblättern bunter machen.

 

GETRÄNKE

Die gelben (oder orangen) Blütenblätter kann man frisch oder getrocknet zu Tees geben. Erstens bekommt der Tee eine schöne gelbe Farbe und zweitens sieht die Teemischung dadurch bunter aus.

Die Blüten kann man zum Ansatz von Orangenlikör geben, damit dieser eine schöne gelbe Farbe bekommt.

 

HALTBAR MACHEN

Man kann ganz einfach selbst Ringelblumenöl herstellen – siehe Rezept unten.

Wie gesagt, kann man die Blütenblätter trocknen.

 

DEKORATION

In Blumensträuße bringen die Blüten schöne Farbtupfer.

Sie sind eine hübsche Garnierung für allerlei Salate, Reis oder Kartoffeln.

 

GESCHENKIDEE

Ringelblumenöl, ein Päckchen mit selbst gemischten Tee.

 

GESUNDHEIT

Die Ringelblume verfügt über ein großes Spektrum an Heilwirkungen. Innerlich hilft sie vor allem gegen Magen- und Darmstörungen und äußerlich gegen Entzündungen. Mit einem Tee (1TL Kraut mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen) kann man sich diese Heilkräfte leicht zunutze machen.

Das Öl kann man zum Massieren verwenden, ebenso wie zum Einreiben bei kleineren Verletzungen und gegen leichten Sonnenbrand. 

  

TIERE

Die Ringelblume ist eine gute Bienen- und Insektenweide, aber sie wird von den Nacktschnecken gemieden. 

 

SONSTIGES

Sie sind ein zuverlässiger Wetteranzeiger: Wenn sich die Blüten am Morgen nicht öffnen, wird es Regen geben.

 

Vermehrung:

Man kann die Samen im Herbst sammeln, doch sie säen sich auch von alleine aus, wenn man Verblühtes an der Pflanze belässt.

 

Pflegeaufwand:

Mühe machen die Pflanzen insofern, als man das Verblühte regelmäßig entfernen sollte, sonst glaubt die Pflanze, sie hat sich schon genug versamt und bildet keine neuen Blüten mehr aus. Ich lasse daher nicht zu viele Pflanzen stehen, da ich sonst nicht mit dem Schneiden fertig werde.

Gegen Ende der Saison bekommen sie gerne Mehltau – dann kommen sie einfach auf den Kompost.

 

Vorteile:

Geht von alleine auf, hat eine gut Heilwirkung, wenn man diese nützen will.

 

Nachteile:

Es können aber auch ganz schön viele Pflänzchen aufgehen.

 

Rezept:

Ringelblumenreis
Um gekochtem Reis etwas Farbe zu verleihen, gebe ich im Sommer einen Löffel voll frischer und im Winter einen kleinen Löffel voll getrockneter Ringelblumenblüten in den fast fertigen Reis. Dieser nimmt davon zwar keine Farbe an, aber er sieht mit den gelben Sprenkeln nett aus und gesund sind die Ringelblumenblüten sowieso.

 

Massageöl
Man lässt einige Hände voll Blütenblätter über Nacht antrocknen, gibt sie am nächsten Tag in ein passendes Schraubglas. Dann füllt man dieses mit einem guten Öl auf und lässt es einige Wochen in der Sonne stehen. Dann gießt man die Flüssigkeit durch ein feines Sieb und füllt es in eine dunkle Flasche.