Portulak

Portulaca oleracea

 

Vor einigen Jahren tauchte plötzlich ein neues Unkraut in einem Teil unseres Gartens auf, das sich rasch ausbreitete. Nach Recherchen im Internet stellte es sich als Portulak heraus. Die gute Nachricht dabei war, dass man dieses Kraut auch essen kann.

 

Verwendung:

SPEISEN

Am besten gibt man die Blätter, die unter anderem reich in Vitamin C  sind, zu Salaten.

Geschnitten kann man sie in Aufstriche geben.

Aus den passierten Blättern kann man eine Kräutersuppe herstellen, auch zusammen mit anderen Kräutern.

Als Beilage zu Fleisch kann man sie auch dünsten. 

 

GETRÄNKE

Die Blättchen kann man einem pikanten Smoothie beifügen. 

 

HALTBAR MACHEN

Die Blütenknospen kann man wie falsche Kapern einlegen (siehe unter Gänseblümchen)

Pesto kann man auch damit herstellen. 

 

GESCHENKIDEE

Pesto 

 

Vermehrung:

Er sät sich von selbst aus.

 

Pflegeaufwand:

Der Pflegeaufwand beschränkt sich bei uns eher darauf, ihn nicht überhand nehmen zu lassen. Wenn man ihn da wachsen lässt, wo er aufgeht und von den Trieben Teilstücke abschneidet, verzweigt sich die Pflanze besser und wird buschiger.

Man darf ihn allerdings nicht mit dem „Winterportulak“ verwechseln, der wie Feldsalat angebaut werden muss.

 

Vorteile:

Man muss die Pflanze nicht extra säen und kann doch ernten.

 

Nachteile:

Es kann zu einer lästigen Massenvermehrung kommen.