Peperoni

Capsicum frutescens

                       

Peperoni und Chilis sind gerade sehr modern. Die Hobbygärtner überbieten sich geradezu damit, wer erstens die schärferen angebaut hat und wer zweitens diese auch noch essen kann.

 

Verwendung:

SPEISEN

Frisch und getrocknet gibt man sie zu scharfen Speisen wie Gulasch. Aber beim Dosieren aufpassen, es kann leicht zu viel werden.

Auch in Aufstriche kann man sie geben oder in eine scharfe Kräuterbutter. 

 

HALTBAR MACHEN

Als Würzpulver – siehe unten. Für den Winter kann man sie in feine Ringe geschnitten einfrieren.

Man kann sie gut in Essig einlegen.

Unser Sohn hat jetzt eine neue Methode kreiert, wie er an scharfe Früchte herankommt: Wenn ein Glas mit Peperoni leer ist, schneidet er grüne Paprika in Stücke und gibt sie in die Flüssigkeit. Nach einigen Tagen sind diese ganz schön scharf, wie ich mich selbst überzeugen konnte.

Man kann sie als Zutat zu Kräuteressig oder –öl geben.

Zu Chutney und Pesto kann man sie verarbeiten. 

 

DEKORATION

Man kann gereifte rote Früchte auch in Herbststräuße und Dekorationen binden oder stecken.

Ich habe über dem Küchenofen ein Bündel als Dekoration aufgehängt. 

 

GESCHENKIDEE

Sie sind in vielfacher Form ein nettes Geschenk: als getrocknetes Bündel, als gemahlenes Pulver, eingelegt, als Kräuteressig/öl, als Chutney oder Pesto.

Oder sie bringen die frischen Schoten mit.

Über die Samen Ihrer bevorzugten Sorten freut sich jeder Hobbygärtner. 

 

Vermehrung:

Wenn man eine gute, scharfe Sorte sein Eigen nennt, die man im nächsten Jahr wieder anbauen möchte, braucht man nur die Samen der getrockneten, reifen Früchte herausschaben und aufheben.

Man muss sie zeitig anbauen, am besten schon im Februar, damit die Pflanzen bis zu den Eisheiligen eine schöne Größe erreichen.

 

Pflegeaufwand:

Ich binde die Pflanzen an Stäbe an, damit sie vom Wind nicht umgeworfen werden.

 

Überwinterung:

Die eingepflanzten Stauden vertragen wie die Paprika keinen Frost. Wenn man sie aber in einen Topf pflanzt, kann man sie im Haus überwintern, und zwar hell und kühl.

 

Vorteile:

Man kann mit anderen Peperonizüchtern Samen tauschen, um verschiedene Sorten kultivieren zu können.

 

Rezept:

Chilipulver
Ich lege die Peperonischoten  zum Trocknen in einen großen Weidenkorb, wo auch die grünen Schoten schön rot werden. (Man kann sie auch an Schnüren aufhängen). Ganz trocken werden sie dann in der Kaffeemühle gerieben (nachher diese gut reinigen!) und übers Jahr bis zur nächsten Ernte als Chilipulver zu verschiedenen Gerichten gegeben.