Oregano

Origanum

 

Wer Kinder hat, die gerne selbst gemachte Pizza essen, tut gut daran, sich eine Oreganopflanze zuzulegen. Trotz der südlichen Herkunft ist sie winterhart, was sie bei mir im letzten Winter bei –20 Grad bewiesen hat. Aber wenn man ihn trotzdem mit Laub oder Tannenreisig abdeckt, ist man auf der sicheren Seite.

 

Verwendung:

SPEISEN

Das frische oder getrocknete Kraut ist bei Pizzas unentbehrlich.

Zu Salaten und in die Kräuterbutter kann man Blätter geben,

aber auch andere Speisen wie Suppen, Tomatengerichte, Aufläufe, Bohnen- und Kartoffelgerichte würzt man damit. 

 

HALTBAR MACHEN

Die Blätter kann man trockenen, aber auch einfrieren.

Man kann ihn gut zum Herstellen von Kräuteressig oder –öl verwenden.

Zu Pesto kann man ihn ebenfalls verarbeiten.

Er passt gut in  ein selbst hergestelltes Kräutersalz. 

 

GESCHENKIDEE

Das getrocknete Kraut, Pesto, Kräuteressig oder –öl und Kräutersalz 

 

GESUNDHEIT

Wie alle Kräuter hat der Oregano auch Heilwirkung: Er wirkt entzündungshemmend und ist ein natürliches Antibiotikum. 

 

Vermehrung:

Am besten vermehrt man ihn durch Wurzelausläufer.

 

Pflegeaufwand:

Wie alle Kräuter bekommt er bei mir nur eine Minimalpflege. Weder gieße ich ihn, noch mache ich sonst etwas,

nur im Frühjahr schneide ich ihn zurück.

 

Vorteile:

Pflegeleicht.

 

Rezept

Pizza
Zutaten: Teig: 1 P Germ, oder 1 P. Trockengerm,  450 g Weizenmehl griffig ( oder mit Vollkornmehr gemischt), etwas Zucker, Salz, 4 EL Olivenöl

Belag: einige Tomaten, 1 Paprika, 1 Zwiebel, 1 Dose Champignons, Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregona, Olivenöl; Wurst, Schinken oder Sardellen,  50 – 100 g Gouda

Aus den Zutaten rühre ich einen glatten Teig in der Germteigschüssel, in der ich ich dann mit geschlossenem Deckel gehen lasse. In der Zwischenzeit schneide ich das Gemüse: Die Tomaten werden in Scheiben geschnitten, die Paprika in Streifen und die Zwiebel in Ringe. Die Wurst oder der Schinken werden in feine Scheiben und dann in Würfel geschnitten. Die Chamignons lässt man abtropfen. Wenn der Teig fertig ist, das heißt, wenn die Schüssel aufspringt, gebe ich ihn auf ein gefettetes, gemehltes Blech und verteile ihn mit  einem Pizzaroller (Sie können auch ein dickere Glas nehmen) auf dem Blech. Die Masse geht sich für ein normales Backblech gut aus. Den Teig bestreiche ich mit ein wenig Olivenöl und verteile die Tomatenscheiben ziegelartig darauf (nicht allzu viele, sonst wird der Teig matschig!). Darüber streue ich die Paprika, Zwiebeln, Champignons und Wurst. Dann würze ich noch mit Salz, Pfeffer, Oregano und einigen frischen Basilikumblättern. Obenauf streue ich noch den Käse. Die Pizza wird im Rohr gebacken, bis der Käse geschmolzen und etwas gebräunt ist.