Lorbeer

Laurus nobilis

                       

Bei meinen mediterranen Kräutern darf natürlich der Lorbeer nicht fehlen. Da er bei uns nur bedingt  winterhart ist, bleibt er im Topf und steht im Sommer in der kleinen Kräuterecke im Kübelpflanzenbeet. Frei wachsend wird er in Mittelmeerländern bis zu 10 Meter hoch.

 

Verwendung:

SPEISEN

Ich verwende Lorbeerblätter für Wildsoßen, Pasteten, Eintöpfe, Suppen, Sauerkraut, aber auch zu Fischgerichten kann man sie geben. Lorbeer gehört zu den Kräutern, die mitgekocht werden müssen, damit sie ihr Aroma an die Speisen abgeben. Vor dem Essen werden die Blätter herausgefischt.

Zu Marinaden und Beizen gibt man ihn sparsam dazu, denn er hat ein starkes Aroma. 

 

HALTBAR MACHEN

Zum Einlegen von Gurken und anderen Essigfrüchten nimmt man ihn gerne.

Zu Kräuteressig oder –öl kann man einzelne Blätter geben.

Ich verwende die Blätter  ganzjährig frisch, da der Geschmack so natürlich am besten ist. Zur Vorsicht  trockne ich aber auch Blätter, denn die Pflanze könnte ja über den Winter plötzlich eingehen.

Zu Kräutersalz kann man etwas davon geben. 

 

DEKORATION

Einzelne Zweige  kann man auch für Trockengestecke verwenden. 

 

GESCHENKIDEE

Ich verschenke Blätter an Bekannte und Verwandte, denn ich finde die getrockneten Blätter (Gewürze und Kräuter im Allgemeinen) sind im Geschäft unverschämt teuer. 

 

Pflegeaufwand:

Im Sommer gieße ich den Lorbeer mit den anderen Kübelpflanzen mit, im Winter braucht er auch Feuchtigkeit, da er ja immergrün ist.

 

Überwinterung:

Der Lorbeer muss vor dem ersten Frost ins Haus. Das Winterquartier sollte kalt und hell sein.

 

Vorteile:

Wenn man die Pflanze einmal gekauft hat, hat man immer kostenlose Lorbeerblätter. Die gekauften, getrockneten Blätter verlieren bald ihr typisches Aroma und sind dann wertlos.

 

Nachteile:

Man braucht einen geeigneten Platz für den Winter.