Liebstöckel

Levisticum officinale

                       

In meiner Kindheit gab es in den Gärten nicht so viele Kräuter wie heute, aber die große Staude Maggikraut (wie die Pflanze bei uns genannt wird, da der Geschmack an Maggiwürfel erinnert) meiner Großmutter kann ich mich noch gut erinnern. Vor einigen Jahren habe ich mir dann selbst welches aus Samen gezogen.

 

Verwendung:

SPEISEN

Roh kann man das Kraut in verschiedene Salate geben.

Frisch von der Staude kann man das Maggikraut vom Frühjahr bis zum ersten Frost verwenden und zwar vor allem für Suppen, Eintöpfe, Bohnengerichte und Soßen. Aber bitte nur kleine Mengen beigeben, da die Würzkraft sehr groß ist. Im Gegensatz zu manchen anderen Kräutern entfaltet der Liebstöckel sein Aroma erst durch das Mitkochen.

Dressings und Dips kann man damit würzen.

Auch die Wurzeln kann man zum Würzen verwenden. 

 

GETRÄNKE

Die Samen aromatisieren Kräuterliköre. 

 

HALTBAR MACHEN

Liebstöckel verliert beim Trocknen nur wenig an Aroma, daher ziehe ich diese Methode zur Haltbarmachung dem Einfrieren vor, das aber auch möglich ist.

Haltbar machen kann man ihn auch als Pesto.

oder  in Kräuteressig oder –öl als Zutat.

In Kräutersalz passt er ebenso. 

 

GESCHENKIDEE

Kräutersalz, Pesto, Kräuteressig oder –öl.

Teilstücke der Pflanze 

 

Vermehrung:

Da die Stauden ohnehin groß werden, ist es am einfachsten; sie zu teilen.

Man kann einen Blütenstängel stehen und die Samen ausreifen lassen, um diese dann anzubauen.

 

Pflegeaufwand:

Die Blütenstängel gehören entfernt (wenn Sie nicht gerade Samen benötigen), damit die Pflanze durch die Samenbildung nicht zu viel Kraft verliert.

 

Vorteile:

Benötigt wenig Pflege.

 

Nachteile:

Ist für das normale Kräuterbeet zu groß und würde den anderen Kräutern zu viel Licht und Nährstoffe wegnehmen.