Knoblauch

Allium sativum

                       

Der Knoblauch ist einfach zu kultivieren und er braucht auch nicht viel Platz.

 

Verwendung:

SPEISEN

Knoblauch ist zwar keine Hauptzutat einer Speise, sie gibt ihr aber den nötigen Geschmack und wird für viele Gerichte benötigt: Für Suppen, Hauptgerichte oder Salate.

Man gibt ihn in Aufstriche, bereitet Kräuter- oder Knoblauchbutter und Dips damit zu.

Als Beilage reicht man Knoblauchbaguette.

Seine Blüten kann man ebenfalls essen. 

 

HALTBAR MACHEN

Er kann in Öl eingelegt werden.

Er wird als Zutat für Kräuteressig oder –öl verwendet.

Zu verschiedenen Pesto-Zubereitungen kann man ihn geben, ebenso zu Relish und Chutney.

Ungeschnitten kann man ihn auch einfrieren. 

 

DEKORATION

Einen geflochtenen Knoblauchzopf können Sie an passender Stelle aufhängen. 

 

GESCHENKIDEE

Eingelegter Knoblauch, Kräuteressig oder –öl, Pesto, Chutney, Relish, Knoblauchzopf. 

 

GESUNDHEIT

Knoblauch ist eine äußerst gesunde Knolle, vor allem wirkt er antibakteriell und entzündungshemmend. 

 

PFLANZENSCHUTZ

Unter Bäumen und zwischen den Erdbeeren soll er Mehltau verhindern. Aus diesem Grunde fand man ihn früher in den Weingärten.

Ein Knoblauchsud hilft gegen Mehltau und Läusen an Rosen. 

 

Vermehrung:

Neben der Methode des Steckens der Knoblauchzehen kann man auch die Samen anbauen, die sich aus den Blüten entwickeln. Beides kann man sowohl im Herbst als auch im Frühjahr machen. Aus den Samen entstehen im ersten Jahr kleine runde Knollen. Wenn einem die zu klein sind, kann man sie in der Erde lassen. Im zweiten Jahr werden dann richtige Knoblauchknollen daraus.  Ich säe die Samen, die wie kleine Zwieberl aussehen, einfach unter einen Baum und reche sie ein wenig ein.

 

Pflegeaufwand:

Wenn das Laub dürr wird und einzieht, werden die Knollen geerntet. Man kann sie zu Zöpfen binden und luftig zum Trocknen aufhängen. Ich gebe sie einfach ein altes, schräg gestelltes Sandsieb, von wo ich sie zum Verbrauch hole.

Der Knoblauch braucht einen sonnigen Standort, aber er braucht nicht unbedingt ein eigenes Beet. Er kann auch vereinzelt zwischen andere Pflanzen gesteckt werden, so zum Beispiel zwischen die Erdbeerpflanzen oder wo Sie gerade Platz dafür finden. Auch im Kräuterbeet wachsen bei mir einige Knoblauchpflanzen, da ich sie dort immer wieder aussäe.

 

Überwinterung:

Die Knollen müssen frostfrei gelagert werden.

 

Vorteil:

Man hat seinen eigenen Knoblauchvorrat für den Winter und muss diesen nicht aus China importieren lassen.

 

Rezepte:

Spaghetti mit Knoblauch à la Richard:
Die Nudeln werden wie gewohnt gekocht. In der Zwischenzeit röstet man eine Zwiebel in reichlich Olivenöl an und gibt noch eine zerdrückte Knoblauchzehe dazu. Diese Masse mischt man unter die Nudeln – fertig.

           

Knoblauchbrot
Zutaten: 1 Baguette, Weißbrot oder Vollkornbrot – 100 g Butter, Salz, Pfeffer, einige zerdrückte Knoblauchzehen

Das Brot wird in Scheiben, aber nicht ganz durchgeschnitten. Aus den restlichen Zutaten rührt man eine Kräuterbutter. Diese streicht man zwischen die Scheiben. Das Brot wird im vorgeheizten Rohr ca. 10 Minuten bei 200 Grad überbacken.

 

Knoblauchöl
Zutaten: 10 Knoblauchzehen, ½ l Öl Ihrer Wahl

Den Knoblauch fein schneiden oder zerdrücken und in ein Schraubglas oder eine Flasche geben und einige Tage ziehen lassen. Danach abseihen und zum Würzen verwenden.

 

Knoblauchcroutons
Zutaten. Weiß- oder Toastbrot,  Butter, Knoblauch, Gouda

Eine schnelle Suppeneinlage sind Knoblauchcroutons. Dafür verwende ich Weiß- oder Toastbrot, schneide es in Quadrate (Toastbrot vierteln) und bestreiche es mit Butter. Darauf kommen der zerdrückte Knoblauch und der geriebene Käse. Im Rohr backe ich die Brote, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.

 

Knoblauchcremesuppe
Zutaten: 1 l Suppe, 1 mittlere Zwiebel, 50 g Butter, 50 g Mehl, 8 Knoblauchzehen, 1/8 l Schlagobers, Salz, Pfeffer

Die fein geschnittene Zwiebel wird in der Butter angeröstet, dann wird  mit Mehl gestaubt und mit Suppe aufgegossen. Dann presst man die Knoblauchzehen und  gibt sie zur Suppe, ebenso den Schlagobers. Man püriert die Suppe mit dem Mixstab und würzt mit Salz und Pfeffer.