Gartenkresse

Lepidium sativum

 

Obwohl die Kresse das Wort „Garten“ vorne hat, baut man sie doch am besten im Winter im Haus auf dem Fensterbrett an, wenn es draußen nichts Grünes zu ernten ist.  Es gibt Tüten mit ziemlich viel Samen drinnen, die ich mir schon im Herbst  besorge.

 

Verwendung:

SPEISEN

Die Kresse verwendet man frisch, am liebsten streue ich sie auf ein Butterbrot

Auch in Topfenaufstriche und in die Kräuterbutter gebe ich sie,

oder ich dekoriere (und würze) allerlei Speisen damit, wie Salate, Eierspeisen, Gemüsegerichte.

Cremesuppen alleine mit Kresse oder mit andern Kräutern koche ich gerne.

 

GETRÄNKE

Man kann die Kresse in einen Kräutersmoothie geben,

oder als Gurken-Kresse-Drink genießen – siehe unten.

 

HALTBAR MACHEN

Die Kresse kann man einfrieren, was aber wenig Sinn macht, da man sie jederzeit frisch ansäen kann.

Ein Pesto kann man daraus herstellen, das zu vielen Gerichten, vor allem zu Nudelgerichten, passt.

Man kann die Kresse in Öl einlegen, entweder alleine oder mit anderen Kräutern.

 

GESCHENKIDEE

Pesto oder Kräuteröl  

 

GESUNDHEIT

Sie enthält viel Vitamin C.

Die scharfen Senföle wirken desinfizierend. 

 

Pflegeaufwand:

Ich lege ein Blatt Küchenrolle in einen Teller, befeuchte sie und säe Samen halbwegs dicht drauf. Wenn man täglich Wasser darüber laufen lässt, bilden sich bereits nach wenigen Tagen Keimlinge, die wir ab diesem Stadium essen.

 

Überwinterung:

Erübrigt sich, da man sie gleich drinnen anbaut.

 

Vorteile:

Man hat auch im Winter etwas eigenes „Grünes“ zur Verfügung – und man kann auf Augenhöhe beim Wachsen zusehen. Unser Sohn fragt schon danach, wenn ich nicht zeitig genug mit dem Säen beginne, da er den scharfen Geschmack gerne mag.

 

Nachteile:

Aufs Wässern darf man nicht vergessen, sonst ist die Saat hinüber.

 

Rezept:

Gurken-Kresse-Drink
Diesen bereitet man einfach aus einer halben Gurke, einer Hand voll Kresse und einem Joghurt. Die Zutaten püriert man und schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Knoblauch ab.