Felsenbirne

Amelanchier

 

Die Felsenbirne habe ich gekauft, weil ich einen Strauch mit schöner Herbstfärbung wollte. Unserer ist etwa 2,5 m hoch, aber es gibt auch Bäume, die wesentlich höher werden.  Im Frühling hat er lockere, weiße Blütendolden, im Frühsommer ist er mit roten Beeren voll und im Herbst zeichnet er sich durch leuchtendes Laub aus. Dass man die Früchte auch essen kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

 

Verwendung:

SPEISEN

Die Beeren, die je nach Sorte größer oder kleiner sein können, naschen wir gerne im Vorbeigehen. Aber dabei müssen wir schnell sein, da auch die Vögel diese Beeren zum Fressen gerne haben. Man könnte ein Schutzgitter über den Strauch geben, aber das ist mir die Mühe nicht wert. Ich gebe auch den Vögeln gerne etwas ab.

Man kann aus den Beeren Kompott kochen oder

Mus, das man zu verschiedenen Desserts reichen kann.

Die frischen oder getrockneten Beeren kann man ins Müsli geben.

 

GETRÄNKE

Aus den Beeren lässt sich Saft herstellen,

aber auch Wein und Likör.

 

HALTBAR MACHEN

Wenn man mehr und größere Früchte hat, kann man damit auch Marmelade herstellen, am besten gemischt mit anderen Früchten.

Die Beeren kann man trocknen und wie Rosinen verwenden.

Die Beeren kann man in den Rumtopf geben.

Chutney und Relish kann man ebenfalls daraus machen. Wenn man zu wenige Beeren hat, kann man sie gut mit Ribiseln mischen. 

 

GESCHENKIDEE

Da Felsenbirnen etwas eher Seltenes sind, kommen Chutney, Relish, Marmelade oder getrocknete Beeren sicherlich gut an. 

                         

Pflegeaufwand:

Die Pflanze steht in der Nähe unseres Wildgartens an einem sonnigen Platz und benötigt überhaupt keine Pflege. Sie verträgt Sonne, aber auch Halbschatten und stellt an den Boden wenig Ansprüche.

 

Vorteile:

Keine Pflege nötig, sieht immer schön aus.

 

Nachteile:         

Die Früchte sind wie gesagt schnell weg – die Vögel fressen sie, wenn sie noch gar nicht ganz reif sind, so ist man immer hinten nach.