Beinwell

Symphytum officinalis

 

Im Kräuterbeet hatte ich jahrelang eine Beinwellstaude, die  gut wuchs und blühte. Doch voriges Jahr fand ich das erste Mal Sämlinge der Pflanze, die ich (Sie ahnen es schon) gleich in Töpfe zum Vermehren setzte. Ich verwende den Beinwell kaum, doch wenn er ordentlich groß ist, schneide ich ihn ab und verbessere damit den Kompost.

 

Verwendung:

SPEISEN           

In kleinen Mengen gebe ich seine Blätter zu Salaten.

Die Wurzel kann man als Gemüse kochen oder roh essen.

In der Schweiz bäckt man die Blätter in Fritattenteig aus. 

 

GETRÄNK

Einige Blätter davon passen gut in einen Wildkräuter-Smoothie, da er wenig Eigengeschmack, aber wertvolle Inhaltsstoffe hat. 

 

HALTBAR MACHEN

Etwas davon kann man in ein gemischtes Pesto geben. 

 

GESUNDHEIT

Wie der Namen schon sagt ist er gut für die Knochen – und zwar in Form von Umschlägen.

Aus den Wurzeln kann man ein Beinwellöl ansetzen, das gegen allerlei Hautkrankheiten und Beschwerden des Bewegungsapparates helfen soll. 

 

TIERE

Da der Beinwell sehr gut wächst, verwende ich seine Blätter auch als  Hühnerfutter. 

 

SONSTIGE VERWERTUNGSMÖGLICHKEITEN

Mit seinen Inhaltsstoffen verbessere ich den Kompost.

Man kann die Blätter zum Mulchen verwenden.

Ebenso kann man sie zu Pflanzenjauchen, z.B. in die Brennnesseljauche mit hinein geben

Oder eine reine Beinwelljauche ansetzen, die viele wichtige Nährstoffe für Pflanzen enthält. 

 

Vermehrung:

Normalerweise ist die Pflanze eher wuchernd, also ist es kein Problem, sie zu teilen oder Ausläufer abzustechen.

 

Pflegeaufwand:

Er wächst in der Natur an Wegrändern  und hat dort auch keine Pflege.

 

Überwinterung:

Die Pflanze friert im Winter zurück und treibt im Frühjahr neu aus.

 

Nachteile:

Er kann, wenn ihm der Boden zusagt, stark wuchern.

Man sollte nicht zu viel davon zu sich nehmen, da ihm auch schädliche Wirkungen nachgesagt werden.