Bambus

Bambuseae

 

Da mein Mann immer schon gerne einen Bambus wollte, haben wir einen zu den Gräsern beim Pool gesetzt. Allerdings nur einen niedrig bleibenden, der keine Ausläufer bildet. Denn sonst müsste man eine Rhizomsperre einbauen. Ich hätte aber nicht im Traum daran gedacht, dass man den Bambus zu irgendetwas verwenden könnte. Doch in der Sendung „Gartenzeit“ im SWR bereitete die „Kräuterfrau“ Christel Berweiler einen Tee aus den Bambusblättern zu, der reich an Mineralstoffen und Vitaminen ist. Nun hatte auch ich meine Freude an der Pflanze, da ich sie in die Reihe meiner Teelieferanten einreihen konnte. Im letzten strengen Winter ist sie allerdings entweder zurückgefroren oder verdurstet. Aber sie treibt Gott sei Dank schon  wieder aus.

 

Verwendung:

GETRÄNKE

Die Blätter können frisch und getrocknet für Tees verwendet werden. 

                       

DEKORATION

Die filigranen Zweige kann man gut als Grün zu Blumensträußen verwenden,

auch als Tischdekoration eignen sie sich gut. 

 

HOLZ

Je nachdem, ob sie einen kleinen oder einen größeren Bambus haben, können sie die Stäbe für verschiedene Zwecke verwenden, wie zum Aufbinden von Pflanzen. Die Stäbe haben eine gute Haltbarkeit.

Von dickeren Arten kann man die Stängel ins Insektenhotel legen, da sie innen hohl sind. 

 

Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt einfach durch das Abstechen von Teilen der Pflanze.

 

Pflegeaufwand:

Wenn sich die Pflanze zu sehr ausbreitet, kann man sie verkleinern.

Vor dem Winter binden wir sie zusammen, weil uns die Staude Leid tut, wenn sie vom Schnee niedergedrückt wird. Angeblich brechen die Halme dadurch nicht, aber wir wollen es nicht drauf ankommen lassen.

 

Überwinterung:

Der Bambus ist winterhart. Gut wäre aber trotzdem ein Winterschutz, damit die Blätter bei Sonne nicht so viel Wasser verdunsten und er im Winter vertrocknet – siehe oben.

 

Vorteile:

Er ist pflegeleicht und immergrün.

 

Nachteile:

Beim Kauf müssen Sie unbedingt darauf achten, einen Bambus zu erstehen, der keine übermäßigen Ausläufer bildet, denn dann sollten Sie eine gute Wurzelsperre aus Folie oder Metall in den Boden eingraben, sonst haben Sie bald den ganzen Garten voll (dann müssen Sie sich einen Pandabären anschaffen, aber ich glaube, die sind schwer zu kriegen).